Kurzbesuch in CHCH

Da ist er nun, unser letzter Tag vor dem Heimflug. Wir räumen das Wohnmobil aus, verschenken fast alles übrig gebliebene an andere Urlauber oder stellen es in die Gemeinschaftsküche. Abwassertanks leeren und auf nach Christchurch. Wir nehmen die Scenic Route über die Summit Street, die Route des  Crètes von Banks peninsula, die sich eng und kurvig hoch über Akaroa Harbour durch die Landschaft windet. Leider spielt das Wetter nicht so mit, wie wir uns das wünschen, aber immerhin sieht man was, wenn auch diesig. Eine tolle Straße! Die Rückgabe des Sprinters verläuft fix und ohne Reklamationen, wir haben drop and go dazugebucht, kein Bock auf Autowaschen und putzen. Mit dem Taxi […]

Schöne Scherben, kein Wind und dann doch

So, das ist nun unser letzter „richtiger“ Urlaubstag. Und den wollen wir nochmal so richtig genießen. Das Wetter ist ein wenig anderer Meinung, es tröppelt, ist aber warm. Wir stapfen den steilen Fußpfad runter ins Städtchen (ich freu mich schon drauf, den nachher wieder hochzukeuchen ?) und prüfen den versprochenen Frankreichfaktor. In Bildern sieht das so aus:  Ganz schön frankophil. Es leben auch noch 2 Familien in Akaroa, die auf die französischen Gründer zurückgehen, unter anderem die Familie Langlois. Die gestrige Schreibweise mit Apostroph (aus Wikipedia) sei falsch, erfahren wir heute.   Um 11 Uhr öffnet unser erstes Tagesziel, das Giants House. Ein „Skulpturengarten“ im Stil angelehnt an Gaudi – […]

Türkisblaue Schönheit und Pacman

Man mag über das riesige Urlaubercamp in Tekapo sagen was man will, die  Sanitäranlagen sind Spitze ?. Vor allem die Beschallung ???? 1A: zu den Klängen von Abba (The winner takes it all), den Bluesbrothers (Rawhide), AC/DC (Thunderstruck) und weiterer feiner Rockmucke lässt es sich fein duschen?. Nur der Hinweis auf die Sitzgewohnheiten ist etwas befremdlich. Wer macht denn sowas, etwa die ?? Ich kann das Kleingedruckte nicht lesen ?. Wir packen unseren Kram zusammen und machen uns auf den stürmischen Weg, es bläst hier wie hastenichgesehen, mit Windstärke 7 bis 8 fegt der Wind über den herrlich türkisblauen Lake Tekapo und bringt Tussock (das sind die schönen gelben Grasbüschel) […]

Menschen, Tiere, Sensationen

Mannomann, kaum 4 Stunden wach, könnten wir schon wieder Bilderbücher schreiben. Tun wir es doch einfach: In der Hoffnung, doch noch einen Gelbaugenpinguin zu Gesicht und Kameralinse zu bekommen heißt es mal wieder früh raus. Schon die ca. 12 km Fahrt zum Shag Point verlaufen nicht ohne Unterbrechung: das untere Ende eines irre fetten Regenbogens ?, ein beeindruckendes Rindvieh ? und lauter entzückende Schäfchen ????????????? …. Nur für die Pinguine sind wir wohl zu spät, die sind alle schon bei der Arbeit. Doch nein, zwei ?-Kinder haben sie zurückgelassen, eines kÖnnen wir noch in der Ferne erspähen. Dafür erwarteten uns ganz in der Nähe unzählige Neuseeländische Seebären. Die großen Männer […]

Zweimal Geometrie zum Anfassen und eine Einladung

Endlich mal ausschlafen? und ausgiebig frühstücken, bevor wir auf der kleinen, malerischen Küstenstraße entlang des glitzernden Ozeans mit seinem weißen, feinen, endlosen Sandstrand Richtung Dunedin fahren.  Dort haben wir nur ein Ziel: die Baldwin Street, die steilste Straße der Welt. Wir haben viel Spaß on the way up ( natürlich liegt auch da ein Cache) und machen lustige Fotos. Aus Dunedin raus nehmen wir eine Abkürzung, die sich als wunderschöne Panoramaroute hoch über der Küste erweist. Herrliche Blicke. Wieder auf dem SH 1 brausen wir nach Moeraki: wir wollten asap zu den Boulders, bevor die Flut sie überspült. Tja, und da liegen sie denn am Strand, wie graue Murmeln, die […]

Unzweifelhafte Erlebnisse

Heute müssen wir zu nachtschlafender Zeit um 6:30 aufstehen ?, das Frühstück fällt denn entsprechend frugal aus.       Doch schon die ersten Bilder des Morgens entschädigen für den Ausschlafmangel: Morgenstimmung über dem Lake Manapouri. In vier warme Lagen Klamotte gezwiebelt sind wir an Bord eines großen Katamarans, der uns (und ein paar andere ?) zunächst an einen Westausläufer des Sees bringt. Dort wurde in den 1960er Jahren ein gigantisches Wasserkraftwerk gebaut: über einen ca. 10 km langen Tunnel durch Granitgestein wird das Gefälle zwischen dem Lake Manapouri (ca. 200 m über NN) und dem Doubtful Sound (NN) zur Stromerzeugung ?für ein Werk zur Aluminiumverarbeitung genutzt. Die Turbinen befinden […]

Glühende Würmchen, Kepler, Robin und die Wolke

Boah ??, schon wieder um 7 Uhr aufstehen. Das ist ja untergrottig! Nach einem Tässchen Franz Josef sieht alles schon viel besser aus. Stichwort untergrottig: das wird auch unser Vormittag. Wir fahren nämlich mit dem Schiffschebootsche zu einer Höhle und gucken ?-Würmchen. Die gibt es in NZ an vielen Stellen, wir haben es irgendwie nie geschafft, abends nochmal hinzukommen. Diese hier leben in der Grotte, da isses auch Tags dunkel genug ?. Es sind nicht die Europäischen Leuchtkäfer, bei denen leuchten die Männchen auf der Suche nach ihrer ?-Dame. Neuseeländische Glowworms sind Mückenlarven, die mit dem Leuchten Futter anlocken. Sie sondern zudem klebrige Fäden ab, in denen sich ihre Opfer […]

Das Glück der (Mittel-) Erde

Für unsere „follower ?“: sorry für das späte update, irgendwas hat bei WordPress/Strato geklemmt. Mein Held hat es repariert (er hat zwar keine Ahnung WIE, das ist aber völlisch Wurscht. Er wusste wenigstens WO!) Reiten in Mittelerde. *hach*. Das haben wir von langer Hand geplant. Die mit der Vorfreude verbundenen Erwartungen wurden wahrlich überfüllt. Einfach super schön, schwer in Worte zu fassen.      Wir haben bei High Country Horses den Rees River Trail über 2,5 Stunden gebucht. Volker bekommt als „unexperienced“ den äußerst gutmütigen (und verfressenen) Riley und Uschi als best experienced (A-Level) den „Big Armchair“ namens Quiz zugeordnet. Wir sind mit einem jungen Paar aus Texas zu viert […]

Ein goldiger Tag

Die Sonne scheint?. Es verspricht ein wunderbarer Tag zu werden. Während des Frühstücks löst Volker bei der Lektüre von Lonely Planet die Verwirrung um „Roy“ auf. Nicht Roys Peak Track mit den 16 km und 1.200 HM waren geplant (siehe gestern), sondern Mike‘s Empfehlung, der Rob Roy Track im Mount Aspiring National Park, der laut Lonely Planet zu den landschaftlich und reizvollsten Tageswanderungen Neuseelands gehört und nicht besonders schwierig zu wandern sei.  Tja, vergeigt. Aber der Abgammeltag gestern in und um Wanaka war auch wunderschön. Weiter geht‘s über die 6 in Richtung Arrowtown bzw. Queenstown … uuuups, nein … wir sind irrtümlich auf der Crown Range Road gelandet, deren Befahrung […]

Ein Sommertag am See und ein Kopfstand

Um 7:45 weckt uns der Rasenmäher, als könnten die hier in Wanaka die städtischen Grünanlagen nicht später mähen ?. Überhaupt, das Mähen, das haben sie von den englischen Vorfahren. Hier wird gemäht ohne Ende. Sehr akkurat und sehr kurz. Und sehr oft. Nun denn. Heiße Dusche unlimited und dann ne Tasse Kaffee ☕️ sind eine Option, wo man schon mal wach ist. Wir haben heute einen Tag frei, sozusagen. Der Sprinter bleibt auf‘m Platz, wir machen eine Wanderung. Diese ominöse Wanderung zeichnet sich durch einen sehr interessanten Schrumpffaktor aus ?. Erst sollten es 16 Kilometer hoch auf den Roys Peak sein, damit man von ihm schön runtergucken kann, muss man […]