Ein goldiger Tag

Die Sonne scheint?. Es verspricht ein wunderbarer Tag zu werden. Während des Frühstücks löst Volker bei der Lektüre von Lonely Planet die Verwirrung um „Roy“ auf. Nicht Roys Peak Track mit den 16 km und 1.200 HM waren geplant (siehe gestern), sondern Mike‘s Empfehlung, der Rob Roy Track im Mount Aspiring National Park, der laut Lonely Planet zu den landschaftlich und reizvollsten Tageswanderungen Neuseelands gehört und nicht besonders schwierig zu wandern sei.  Tja, vergeigt. Aber der Abgammeltag gestern in und um Wanaka war auch wunderschön. Weiter geht‘s über die 6 in Richtung Arrowtown bzw. Queenstown … uuuups, nein … wir sind irrtümlich auf der Crown Range Road gelandet, deren Befahrung […]

Ein Sommertag am See und ein Kopfstand

Um 7:45 weckt uns der Rasenmäher, als könnten die hier in Wanaka die städtischen Grünanlagen nicht später mähen ?. Überhaupt, das Mähen, das haben sie von den englischen Vorfahren. Hier wird gemäht ohne Ende. Sehr akkurat und sehr kurz. Und sehr oft. Nun denn. Heiße Dusche unlimited und dann ne Tasse Kaffee ☕️ sind eine Option, wo man schon mal wach ist. Wir haben heute einen Tag frei, sozusagen. Der Sprinter bleibt auf‘m Platz, wir machen eine Wanderung. Diese ominöse Wanderung zeichnet sich durch einen sehr interessanten Schrumpffaktor aus ?. Erst sollten es 16 Kilometer hoch auf den Roys Peak sein, damit man von ihm schön runtergucken kann, muss man […]

Spieglein, Spieglein oder See mal einer an

Kurz vor 7 klingelt der Wecker ?. Es hilft nix: ungefrühstückt ziehen wir los zum Lake Matheson, um die „Reflections“ zu bewundern. Da pennen selbst die Schafe noch. Das sieht lustig aus, eine ganze Schafherde und jedes liegt umgekippt auf der Wiese ??.  Kurz vor uns biegt der Bus mit den chinesischen Touristen in die Einfahrt – die hatten wir gestern schon am Gletscher getroffen. Es sind ohnehin sehr viele Asiaten ? unterwegs. Ob das nun überwiegend Chinesen sind, ma waas es net. Der Weg zum Ufer des Lake Matheson ist mal wieder wunderschön, ein geschlängelter Weg führt erst über eine Hängebrücke und dann durch den Küstenregenwald. Ab und an […]

Sonne und Eis

Erst mal Nachlese: Nänänä, keiner hat ihn erkannt ?. Jetzt heben wir euch nochmal drauf. Der große links ist doch mal eindeutig unser guter alter Willy … Na seht ihr, geht doch ???. Wir waren ganz schön baff ?. Weiter geht die Reise: Wir verbringen die Nacht im Links View. Die exklusivste Einrichtung ever, und das nur, weil es so klein und privat ist. Eine suuuuper Location. Irgendwie zwar kein Camping, aber nett.  Kevin verteilt morgens Äpfel an die Gäste. Und vor allem: die ? zeigt sich nach 4 Tagen  endlich mal wieder ?. Auch wenn der Regen zur Westküste gehört (nature in action) kann ein wenig ? nicht schaden. […]

Another rainy day

Not macht erfinderisch Die ganze Nacht begleitet uns das ferne Donnern der Tasman Sea.  Am nächsten Morgen statten wir ihr nach einem schnellen Frühstück dann einen Besuch ab, ein Stück Strand gleich hinter Punakaiki. Perfekte flache Kiesel so weit das Auge reicht, einer schöner geschliffen als der andere. Am liebsten würde ich sie eimerweise mit nach Hause bringen, aber ein paar wenige müssen genügen.   Und leider verlieren sie in „Gefangenschaft“ sofort ihren Glanz, da muss Olivenöl her, dann schimmern sie wieder. Wir haben heute nur ein kurzes Stück auf dem SH 6 vor uns, immer an der Küste entlang nach Mokatiku oder so … diese Namen machen mich feddisch […]

Go West

Trotz Glamping nimmt der Status unserer Verlotterung allmählich zu. Das gehört sich so. Urlaubsdemenz macht sich breit und Aufstehen vor 8 grenzt an einen Affront.  Heute schaffen wir es eben mal kurz vor halb zehn vom Platz, gewaschen  zwar, aber ungefrühstückt. Letzteres machen wir in Takaka, damit wir was vom Flair dieses etwas schrägen Öko-Aussteiger-Städtchens mitbekommen. Barfuß und mit Batikshirt laufen wir zwar nicht auf, immerhin setzen wir unsere Cowboyhüte auf und ziehen keine Socken an (sind eh alle dreckig), damit wir nicht auffallen. Gleich als erstes begrüßen uns die fridays for future Schüler mit einer lautstarken Kundgebung unter dem Applaus der Passanten.   Im Wholemeal serviert man uns dann […]

Zur Goldenen Küste

Tja, nix Costa Dorada! Es ist Triss. Also beim Wetter, nicht bei uns, wir haben mit allem gerechnet und das muss man in NZ auch. Nelson, die 5.-größte Stadt, bekommt leider nur die Attribute grau in grau, Ebbe & Nieselregen. Das hält die Leute aber nicht vom stand up paddling ab. Wir fahren dran vorbei. Es hat gutes Netz und so kann ich wenigstens den Blog der (wenn ihr das lest: vor-) letzten beiden Tage ergänzen. Kaffeepause machen wir in Motueka Port, ein süßes mini Kaffeebüdchen, in keinem Reiseführer verzeichnet, mit lecker Banana Ingwer Muffins und celebration cake. Was damit gefeiert wird? Dass wir am Leben sind, meint Samarita, die […]

Mit dem Briefträger unterwegs

Sonne, Wolken und der Fahrtwind begleiten uns am Mittwoch auf der herrlichen Fahrt mit der Pelorus Express, dem Mailboat des größten Sounds in Marlborough. Nach der Besiedelung der Marlborough Sounds wurde die Post ab 1868 durch ein staatliches Postschiff  ausgeliefert, doch das wurde zu teuer und der Dienst 1918 privatisiert. Nur vom Briefe ausfahren konnte aber keiner leben, und so beförderte das Mailboat bald auch Lebensmittel, andere Waren und Personen. Heute genießen viele Touristen den Service, einen Tag an Bord mitfahren zu dürfen, so auch wir. Um 10 Uhr legt der Katamaran ab und begibt sich auf die Mittwochs-Tour: Die mit den Namen der Bewohner bedruckten Postsäcke werden übergeben und einige Kartons […]

Ab in den Süden

  Am Dienstag Morgen ist früh Aufstehen angesagt ??, denn um 8 Uhr ist Check-In auf der Interislander Fähre nach Picton. Alles klappt reibungslos und die Kaitaki nimmt uns in ihren Bauch auf. Das Wetter ist sehr durchwachsen, auch das hat seinen Reiz bei der Fahrt durch die Sounds, die Fjorde Neuseelands. Wir fahren dann von Picton gleich weiter über den Queen Charlotte Drive nach Havelock. Die 35 km haben es in sich, da sind höchstens ein paar Zentimeter gerade Straße drin, der Rest ist Kurve.  Havelock erreichen wir gegen 15 Uhr, es ist ein verschlafenes Städtchen, und zudem heute nachmittag total verregnet. Wir machen natürlich trotzdem einen Landgang, finden […]