Ab Sonntag, 20. August 2026: Durch die Suwalki-Lücke, Masuren, Westpolen, Görlitz, Dresden und nach Hause

Die Luft ist raus – es folgen nur noch Bilder und ein paar Anmerkungen.



Preise in Polen nochmal 10 Euro teurer als im Baltikum
Wir treffen Katrin und Andreas aus EBE, ungeheuer sympathische bayerische Exilsachsen 💕. Da bleiben wir gerne in Kontakt!
Die deutschen Springreiter werden Mannschaftsweltmeister, wie zuvor die Dressurequipe. Wir schauen gemeinsam mit K&A das Finale.
In der Nacht auf Sa kommt der angekündigte Wetterwechsel aus dem Westen, Temperatursturz, heftigster Regen in der Nacht und viel Wind mit Sturmböen. Wie gut, dass wir den sonnigen und warmen Freitag am See verbracht haben 🏊️🐟️🏖️☺️.
Ruppige Fahrt auf der Autobahn Richtung Warschau und weiter auf A2 westwärts. Immer wieder heftige Schauer, Wind lässt allmählich nach.
Ruhige Übernachtung am Parkplatz des Arkadia-Park.
Sonntag bei ⛅️ Besichtigung des englischen Landschaftsgartens Arkadia der Prinzessin Helena Radzivill (um 1800). Eintritt zusammen 20 Zloty, ca 5 Euro.
Als wir um 12 Uhr fertig sind, ist der Parkplatz rappelvoll, dazu 3 mobile Souvenirstände, 2 mit lokalen Produkten (Blaubeermarmelade und Sirup), ein Foodtruck und eine kleine Gaststätte!
Wir fahren ca. 200 Kilometer bis zu einem preiswerten CP in der Nähe der Autobahn. Willkommen im Kinderparadies 🙈.

Montag, 24. August: Sonniger Morgen nach kühler Nacht. Wir fahren nach Görlitz mit Zwischenstopp in Legnica (Liegnitz).
Die Mittelstadt (91.000 EW) besticht durch wirklich schöne und restaurierte Architektur in der Innenstadt – außenrum sind zwar auch sehr ansehnliche Gründerzeithäuser, aber überwiegend in schäbigem Zustand. Nach den piccobello gepflegten baltischen Städten ist das schon ein Unterschied! 90.000 Einwohner auf einen Schlag findet man dort aber auch so gut wie nirgends!
Zwar wurde Legnica in den Weltkriegen kaum zerstört, doch hat man die gut erhaltene, verwinkelte mittelalterliche Altstadt in den 1960er Jahren abgerissen und nach sowjetischen Vorstellungen neue Wohnblöcke an einem neuen Straßennetz errichtet. Nur die Kirchen, die beiden Rathäuser, einige andere bedeutende Bauten und wenige Bürgerhäuser, wie die Heringsbuden, blieben als Fragmente bestehen. Im kalten Krieg war Legnica der wichtigste Standort der Sowjetarmee in der Volksrepublik Polen, große Teil des Stadtgebiets wurden Sperrgebiet.
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Nach weiteren öden 80 km Autofahrt erreichen wir dann Görlitz. An der Grenze winkt man uns durch. Wir werden von Johannes Paul II. begrüßt, der im erzkatholischen Polen sehr verehrt wird, auch wegen seiner moralischen Unterstützung der Unabhängigkeitsbestrebungen der Solidarnocz-Bewegung von Lech Walesa.



Nun können wir nach drei Monaten endlich wieder die Straßenschilder ohne DeepL-Übersetzung lesen!

Über unsere 2 bis 3 Tage in Görlitz gibt es dann noch einen eigenen Beitrag.













































Tolle Tour!
Und ihr habt euch nicht zu früh auf den Heimweg gemacht (Stichwort: Unwetter im Baltikum).
Liebe Grüße
Andreas